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TaMIS


Das Talsperren-Mess-Informations-System


Was ist das Ziel von TaMIS?



Elementare Risiken und Naturkatastrophen mit sehr großem Schadenspotential treten typischerweise sehr plötzlich auf und sind verhältnismäßig selten. Entsprechend schwierig ist ihre Vorhersage. Aufgrund einer, durch den Klimawandel induzierten, erhöhten Auftrittswahrscheinlichkeit einiger Naturkatastrophen, steigt der Bedarf an technischen Systemen zur frühen Detektion von aufkommenden Gefahrenpotentialen immer mehr an.

Das im Juni 2015 begonnene und auf zwei Jahre angesetzte TaMIS-Projekt (Talsperren-Mess-Informations-System) fokussiert sich explizit auf Staudämme, da es sich hierbei um technische Systeme handelt, denen ein erhebliches Gefahrenpotential zugesprochen wird. Talsperren unterliegen dem direkten Einfluss unterschiedlicher Natureinwirkungen. Darüber hinaus besteht die signifikante Gefahr für sehr große Schäden im Umfeld. Die Gefahren für das Versagen von Staudämmen lassen sich unter anderem in die Kategorien unkontrollierter Überlauf, erhöhtes unkontrolliertes Sickerwasseraufkommen und Deformationen einteilen. Talsperren(-systeme) sind Teil einer risikobehafteten Landschaft, die sich durch klimatische Veränderungen und menschliche Einflüsse (Urbanisation) stetig ändert und benötigen daher ständige Überwachung durch verschiedene Systeme. Um ein Maximum an Informationen zu erhalten, müssen diese quantitativ miteinander kombiniert werden. Diese Maßnahmen sind relevant für ein umfassendes Risiko-Management bei Staudämmen.


Gefördert durch



Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN
ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektlaufzeit von Juni 2015 bis November 2017
Förderkennzeichen 03G0854[A-D]

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsstelle Rostock
Schweriner Straße 44
18069 Rostock
Tel.: (03 81) 2 03 56-2 99